Die DDR – tysk heldagsoppgave

 

Die DDR

Aufgabe 1

Als ich 13 Jahre alt war, habe ich das beste Fußballspiel meines Lebens erlebt. Ich spielte damals bei Larvik Turn. Wir waren eine Mannschaft die in der dritten Liga gespielt haben, also mittelmäßig. Aber in der sogenannten „Winterserie“, trafen wir dann den großen Rivalen Nanset IF. Nanset war der Toppfavorit und alle meinten, dass wir keine Chance haben. Aber wir haben gezeigt, dass wir nicht schlecht waren. Das Spiel wurde sehr spannend und zum Schluss stand es 3:3. Da hat mein Vater, der damals unser Trainer war, einen neuen Spieler eingewechselt. Wir dachten alle dass das Bescheuert ist, weil der neue gar nicht gut Fussball spielen konnte, aber er hat dann das Siegtor geschossen. Dann waren wir alle sehr glücklich und haben den neuen Spieler gratuliert.

 

Aufgabe 2

  1. Michael savner ikke tiden i DDR, men han synes heller ikke den var veldig ille. Han hadde en helt normal barndom, men han er veldig glad for at muren falt. Han fant sin personlige frihet etter muren falt.
  2. Nei, ikke veldig mye. DDR- barnehagen og «Junge Pioniere» var ikke en veldig stor del av hverdagen. Tiden etterpå var viktigere.
  3. Nei, de flyttet til Düsseldorf etter at muren falt.
  4. Ja, hun ble ikke mobbet for å være fra Øst-Tyskland.
  5. I teksten kommer det mere fram at hun mener Vest og Øst mentaliteten er litt forskjellig. Hun mener at de fra Østen holder mere sammen og er mer lagorientert. De fra Vest har en veldig konkurranse instinkt.

 

Aufgabe 3

Sehr geehrte Angestellten des DDR-Museums,

ich bin Reiseleiter für eine Klasse aus Norwegen die das DDR-Museum gerne besuchen möchte. Wir sind in Berlin von 3. März bis zum 7. März 2017. Auf eurer Webpage steht leider nichts über eure Öffnungszeiten. Ab wie viel Uhr kann man euch besuchen kommen? Wir sind eine Gruppe von ungefähr 20 Leuten. Gibt es dann sowas wie einen Gruppenrabatt? Wir hätten auch gerne eine Führung. Wäre das möglich? Ansonsten möchten wir schon früher Reservieren, wenn das möglich wäre. In Internett ist leider auch sehr wenig Informationsmaterial. Könnten sie uns vielleicht noch mehr Information über das Museum schicken?

Schonmahls vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Finn Gross Maurer

PS: Wir kommen mit einem großen Bus. Gibt es bei euch dafür Parkgelegenheiten?

 

Aufgabe 4A

Endlich wieder vereint

18.11.1979

„Schnell Sven. Du musst dich beeilen, wir sind bald durch!“ In den Blick von Wolfgang sehe ich sowohl Begeisterung als auch Angst. Sein Gesicht ist in Schweiß gebadet und an seiner rechten Wange klebt Erde an getrockneten Blut. Seine blonden Haaren sind von Schmutz schwarz verfärbt und seine weiße Zähne sind jetzt gelb. Seine Augen kann ich unter seiner Schutzbrille nicht sehen, aber ich weiß das sie immer noch die Kastanienbraune Augen sind die ich schon in meiner ganzen Kindheit gesehen habe.
Wolfgang reicht mir einen Eimer voll mit Erde. Ich glaube, dass es der 198 Eimer ist aber ich bin mir nicht mehr sicher. „Wie viele brauchen wir noch? Ich kann bald meine Arme vor Anstrengung nicht mehr spüren“, frag ich ihn und guck ihn grimmig an. Er lächelt. „Das ist der letzte Sven. Wir sind durch.“ Ich guck in überraschend an. Ist der Zeitpunkt endlich gekommen? Nach fünf Wochen langes buddeln, war es schon ein erleichtertes Gefühl fertig zu seien, aber ich wurde auch sehr nervös. Was machen wir jetzt?
Ich lasse erstmals den Eimer fallen und gucke nach vorn wo Wolfgang liegt. Da wo eigentlich immer eine nie aufhörende Wand aus Erde war, sehe ich jetzt ein Loch. Ich krieche näher an Wolfgang heran und sehe plötzlich ein licht das auf der anderen Seite des Loches. „Sven, Wolfgang? Haben wir es Vollbracht?“ Vater.

Ich habe meinem Vater seit acht Jahren nicht mehr gesehen. Damals war ich zwölf Jahre alt und Vater wollte mit meinem Bruder, meiner Mutter und mir flüchten. Meine Mutter war überhaupt nicht angetan von der Idee. Sie meinte das Leben wäre doch ganz gut, aber Vater fand es schrecklich. Er wollte Politisch aktiv sein, aber in der DDR konnte er sich nicht äußern. Als er mal einen Artikel über Kapitalismus in einer Zeitung geschrieben hatte, saß er 2 Monate danach in Gefängnis. In der Nacht als er uns verlassen hatte, hat er Mutter angeschrien, dass er nie wieder in Gefängnis wollte und das dieses Land ein verfluchtes wäre. Er hat uns weinend umarmt und dann war weg. Ich habe nichts von ihm gehört bevor Wolfgang und ich vor zwei Monaten einem Brief bekommen hatten. Darin war ein Brief von Vater und einen Plan wie wir fliehen können. Wir haben uns sofort an der Arbeit gemacht den Plan zum Leben erwecken. Erstmahls mussten wir Mutter überreden mitzukommen. Diesmal konnte sie nicht nein sagen. Unseren Vater zu verlieren war schon hart gewesen, aber uns konnte sie nicht noch verlieren. Daran wäre sie gestorben.

Plötzlich fängt Mutter hinter mir an zu weinen. Ich hatte gar nicht gehört, dass sie schon zurückgekommen ist. Mutter und ich hatten die Aufgabe die Erde in Eimer zufüllen und herauszubringen. Sven war für das Buddeln zuständig. Ich drehe mich um und nehme Mutter in Arm. „Wir haben es geschafft Muttern. Wir sehen Vater wieder!“ Sie fängt noch starker an zu weinen. Wolfgang ist schon dabei das Loch grösser zu machen, und ich höre, dass Vater es auch versucht. „Ja Vater wir sind es!“ Ich höre, dass Wolfgang es schreien möchte, aber noch sind wir mitten unter der Maurer. Ich gebe Muttern ein Kuss auf der Wange, bevor ich den letzten Eimer nehme und nach draußen krieche.

Ich atme nochmals den Geruch von verfaulten Keller und schütte die Erde auf den schon großen Haufen der den ganzen Kellerboden bedeckt. Ich sehen noch ein letztes mahl durch das Kellerfenster. Ich sehe zum letzten Mal auf der Straße da ich die meiste Zeit meiner Kindheit verbracht habe. Wie oft ich da mit meinem Kumpels Fussball gespielt habe und mit Wolfgang zum Becker gegangen bin. Mir geht grade auf, dass ich vielleicht niemals unsere Nachbarn, Freunde und Familie wiedersehen werde. Mir läuft eine Träne über die Wange und landet auf den Haufen voller Erde. Ich mache das Licht in Keller aus und schmeiße den Eimer auf den Boden. Dann krieche ich wieder zurück in Tunnel rein. Ich schaue nicht mehr zurück.

Als ich wieder zurück bin, sehe ich das Sven und Vater fast schon das Loch groß genug gemacht hat, dass wir durchpassen. Durch das Loch sehe ich jetzt Vater. Er lächelt mich an, als ich vorbei an Mutter krieche. Er sah fasst noch so aus wie früher. Seine netten blauen Augen strahlen zur mir herüber, seine roten Wangen leuchten auf als Wolfgang in mit seiner Taschenlampe anleuchtet und seine große Nase ist dreckig von Buddeln. Die grauen Haare waren das Einzige, dass sich verändert hatte. „Sven! Oh wie froh ich bin, dass ich euch alle wiedersehe. Heute ist der glücklichste Tag meines Lebens.“ Ich antworte mit einem breiten Lächeln. Hinter ihn sehe ich Onkel Gerhard, der mit einem Eimer zurückkommt. Wolfgang, ich und Mama, die immer noch vor Freude weint, begrüßen in herzlich. „Schön euch alle wiederzusehen, aber freuen könne wir uns erst, wenn wir heil drüben ankommen“.

Sven und Vater brauchten fünf Minuten um das Loch groß genug zu machen. Wir schleichen uns dann rüber zu deren Tunnel. Erst Sven und Mama, die beide Vater umarmen, und zum Schluss ich. Als ich Vater umarmen möchte, hören wir laute Stimmen und Personen die Treppen runter laufen. „Die müssen hier irgendwo seien.“ „Ja guck hier, ein Tunnel!“ „Hallo kommen sie sofort heraus!“ Ich schau mich nach hinten und sehe wie ein Soldat in DDR-Uniform sich herein bückt. In der Hand hält er eine Pistole die auf mich gerichtet ist. „Bleib liegen oder ich schieße!“ Ich gucke Vater erschrocken an und rufe zu den anderen das wir hier ganz schnell raus müssen. Wir kriechen so schnell wie wir können, aber nicht schnell genug. Ich höre den Schuss bevor ich ihn fühle. Ich schreie auf als ich ein unglaublicher Schmerz in der rechten Schulter fühle. Vater dreht sich um und hält mich fest als ich fast Ohnmächtig werde. „Noch zwei Meter Wolfgang, nur noch zwe..“ Und ich fühle nur noch ein gigantischer Schmerz in meiner linken Wade, bevor alles schwarz wird.

Piip, piip. Piip, piip. Alles ist erstmals unscharf als ich aufwache. Ich sehe nur weiß und höre stimmen flüstern. Als ich wieder normal sehen kann, erkenne ich Onkel Gerhard, Wolfgang, Mutter und Vater. Sie sitzen alle auf Plastikstühle und sehen mich an. Ich liege selbst in einem Krankenbett und verstehe, dass ich in einem Krankenhaus bin. Als ich keine Soldaten sehen, weiß ich, dass wir es geschafft haben müssen. Als die anderen sehen, dass ich wach bin, stehen sie alle auf und laufen zur mir. Sie umarmen mich alle, und zum Schluss steht Vater neben meinem Bett. Endlich konnten wir uns wieder umarmen!

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